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Bessere Lebensbedingungen für die Urbevölkerung in Nias
Situation – Schon vor 2004 gehörte die Insel Nias zu den ärmsten Regionen Indonesiens. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung lebten unterhalb der nationalen Armutsschwelle. Der Tsunami von 2004 und das Erdbeben von 2005 verschlechterten ihre Situation weiter. Der Löwenanteil der internationalen Hilfe ging an die Menschen an der Küste und in den Städten, während das bergige Hinterland weitgehend vernachlässigt wurde, das vom Erdbeben am schwersten getroffen worden war. Die Einwohner der abgelegenen Insel sind Kleinbauern und leben hauptsächlich von Kautschuk, Kokosnuss und Kakao. Letzerer löst Naturgummi allmählich als Haupteinnahmequelle ab. Allerdings produzieren die Kleinbauern noch nicht mit der nötigen Systematik und Nachhaltigkeit. Ihre Produktivität ist tief und ebenso ihr Einkommen. Armut ist auf Nias verbreitet, besonders im Süden, und viele Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt.Projekt – Swisscontact hat in der Bergregion Gomo, im Süden von Nias ein Projekt gestartet, das die Dorfbevölkerung befähigt, ihr Einkommen und ihre Ernährung zu verbessern sowie gemeinsam ihre Gemeinde weiterzuentwickeln. Besonders Frauen lernen neue Gemüsesorten in ihren Gärten zu ziehen. Dabei erfahren sie auch, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für ihre Kinder ist. Was sie nicht selber essen, können sie auf dem lokalen Wochenmarkt verkaufen und damit ein zusätzliches Einkommen erzielen. Das Projekt bildet lokale Kakaobauern zu Kursleitern weiter, die ihren Kollegen korrekte Anbau- und Pflegemethoden für Kakao beibringen. So können sie ihre Ernte vergrössern und die Qualität steigern. Swisscontact ermöglicht ihnen den Zugang zu Marktpreisinformation. So sind sie weniger abhängig von Einkäufern, die oft ausnutzen, dass die Kleinbauern den Marktpreis ihrer Güter nicht kennen. Swisscontact unterstützt die Gemeinden auch dabei, Entwicklungspläne aufzustellen. Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner bestimmen und priorisieren Infrastrukturprojekte, die sie in Eigenregie umsetzen wollen. Bis Ende 2011 wird das Projekt in Nias 1200 Haushalten (ca. 9500 Personen) ermöglicht haben, ihr Einkommen um 50 Prozent zu steigern und der Armut zu entkommen.
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Swisscontact sucht BuchhalterIn
30. August 2010
SF «eco» Mit Forellen gegen die Armut
Das Wirtschaftsmagazin «eco» auf SF1 zeigte am Montag 30. August um 22.20 Uhr einen Bericht über Forellenzüchter in Südafrika, die von Swisscontact unterstützt werden.
22. August 2010
Swisscontact auf SF1
Die Sendung mitenand berichtete über ein Projekt von Swisscontact, das auf einer Vulkaninsel im Nicaraguasee den sanften Tourismus fördert.
15. Juni 2010
Swisscontact Südafrika: Jahresbericht 2009
KMU- und lokale Wirtschaftsförderung, Finanzielle Alphabetisierung und Verbesserung der Energieeffizienz. All das und mehr findet Platz im Programm von Swissconatct Südafrika und in ihrem Jahresbericht 2009. Dokument in Englisch
14. Juni 2010
Jahresbericht 2009 – jetzt auch in Englisch
Der Jahresbericht 2009 steht im Zeichen der Partnerschaft: Armutsminderung als gemeinsames Projekt der Lokalbevölkerung und der Swisscontact-Mitarbeitenden vor Ort.
14. Oktober 2009
swisscontact news
Die neue Ausgabe der swisscontact news ist dem Thema Umweltschutz und Armutsreduktion gewidmet.
20. August 2009
Jubiläumsfeier 50 Jahre Swisscontact
Bundesrätin Leuthard, Nestlé-Präsident Brabeck und 700 Gäste feierten in Zürich 50 Jahre Swisscontact. » | Galerie
7. Juli 2009
50 Jahre Swisscontact - die Jubiläumsbroschüre
Vor 50 Jahren wurde Swisscontact gegründet. Wie die Entwicklungsorganisation der Schweizer Wirtschaft geworden ist, was sie heute ist, zeigt die reich bebilderte Broschüre. |