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Mit Berufsbildung gegen den Kinderhandel
Situation – Es ist eine Tradition in Benin, ein Kind in die Obhut eines Verwandten zu geben, wo es bessere Chancen auf Ausbildung oder nur schon genug zu essen hat. Dieser für Kinder aus armen Familien durchaus sinnvolle Brauch wurde in den letzen Jahren zu einem äusserst schädlichen Gewerbe gemacht. Die Unicef schätzt, dass in Benin jährlich 40‘000 Minderjährige an Menschenhändler übergeben werden. Sie versprechen den armen Familien, ihre Tochter oder ihren Sohn an eine wohlhabende Familie zu vermitteln, wo sie zwar etwas mithelfen müsse, aber zur Schule gehen könne. Tatsächlich werden sie versklavt und zur Arbeit auf grossen Märkten, Plantagen und in Minen gezwungen. Viele Mädchen werden in die Prostitution getrieben. Mit verschärften Gesetzen und Polizeieinsatz versucht Benin Kinderhändlern das Handwerk zu legen, die Minderjährigen zurück zu ihren Familien zu bringen und die Sklavenarbeit zu unterbinden. Die EU finanziert ein Programm in Benin, welches einerseits zum Ziel hat, das menschenverachtende Gewerbe einzudämmen und anderseits armen Familien und ihren Kindern Alternativen zum Verdingwesen zu bieten.
Projekt – Um bessere berufliche Möglichkeiten für Vierzehn- bis Siebzehnjährige geht es im Projekt, das Swisscontact im Auftrag der EU durchführt. Viele Jugendliche in diesem Alter arbeiten auf Märkten in Parakou, Cotonou und Malanville – nicht alle, aber viele als Sklaven. Swisscontact engagiert sich dort in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen und schafft Ausbildungsmöglichkeiten für die Jugendlichen. Projektmitarbeitende sensibilisieren die jungen Menschen ebenso wie ihre Arbeitgeber für die Rechte der Kinder. Die Vierzehn- bis Siebzehnjährigen können Kurse belegen, in denen sie lernen Brot zu backen, zu kochen, Seife herzustellen und selbständig auf dem Markt Handel zu treiben. So stehen ihnen mehr Verdienstmöglichkeiten offen und sie können weniger leicht ausgenutzt und missbraucht werden. Das Projekt organisiert die Ausbildung der Kursleiter. Für Fälle von Sklaverei und Zwangsarbeit sind die beninischen Behörden zuständig. Swisscontact setzt sich dafür ein, dass Jugendliche die Möglichkeit haben, sich gegen Ausbeutung zu wehren und bezahlte Arbeit zu finden – im Alter, in dem in Westafrika die meisten in die Arbeitswelt eintreten. Das Leben der Jugendlichen bleibt hart, aber sie sind nicht mehr Eigentum eines anderen Menschen und haben die Chance, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.
Hauptpartner dieses ProjektsEuropäische UnionBureau Central d’Assistance Technique BCAT |
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31. Januar 2012
Stellenangebot Corporate and Foundations Relations Officer (50%)
Swisscontact, is looking for a Corporate and Foundations Relations Officer (50%) based in the United States. S/he will report to the CEO in Zurich.
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31. Januar 2012
Benefizkonzert spielt 7500 CHF ein
Swisscontact Geschäftsführer Samuel Bon und Kommunikationsleiterin Ulrike Gminder nahmen den Scheck im Seedamm Plaza entgegen. » | Lesen Sie mehr.
Offene Stelle Controller/in 100 %
23. Januar 2012
Für die Planung, Steuerung und Kontroll in einem internationalen Umfeld mit dezentralen Strukturen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n
Controller/in 100 %
8. Dezember 2011
Offene Stelle Bolivien
Nachwuchskraft für unser Umweltprojekt in Bolivien
7. Dezember 2011
Albanische Coaches lernen in Luzern
Junge Männer und Frauen aus Randgruppen haben in Albanien einen beschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Das von Swisscontact durchgeführte Projekt AlbVET spricht diese Jugendlichen an. Ausgebildete Coaches begleiten sie auf ihrem Weg in die Beschäftigung.
20. November 2011
Benefizkonzert
Am 20.November 2011 fand im SEEDAMM PLAZA in Pfäffikon ein Benefizkonzert zugunsten von Swisscontact statt. In diesem Konzert stellte die A-Capella-Gruppe Bliss (www.bliss.ch) ihr umfangreiches und humorvolles Repertoire vor. Fast 200 Gäste fanden sich trotz strahlenden Sonnenscheins zu diesem Konzert ein. Unser herzlichster Dank gilt der gesamten Belegschaft des SEEDAMM PLAZA, der Gruppe Bliss sowie allen grosszügigen Spenderinnen und Spendern. Foto-Impressionen des Abends finden Sie hier… » | Impressionen
1.November 2011
Von der Bohne zum Praliné
Am 1. November fand die Veranstaltung von Swisscontact und economiesuisse zum Thema "Nachhaltiger Kakaoanbau als globale Chance" in Zürich statt. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier » | Programm
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Juni 2011
Senior Expert Corps-Anlass
Am 21.6.2011 fand der SEC-Anlass zum Jahr der Freiwilligen statt. Weitere Informationen und Impressionen erhalten Sie hier.
Mai 2011
Die globalen Herausforderungen in der Energiefrage
Swisscontact organisierte eine Veranstaltung in Lausanne.
Mai 2011
Jahresbericht 2010
Unser Jahresbericht 2010 in neuem Layout ist ab jetzt erhältlich. Mit zahlreichen Projektnachrichten und eindrücklichen Beispielen zeigen wir auf, wie sich Swisscontact mit 92 Projekten in 23 Ländern nachhaltig für die Armutsminderung einsetzt.
April 2011
Schweizer Organisationen für Mikrofinanz
Schweizer Organisationen lancieren die Swiss Capacity-Building Facility in Microfinance » | Pressemitteilung
März 2011
Neuerscheinung
Ueli Stilli Unser langjähriger ehemaliger Kollege publiziert ein Buch mit Fotos seiner Reiseeindrücke. » | Bestellung
18. Februar 2011
Drei neue Filme online
Wir präsentieren drei neue Kurzfilme über unsere Umweltprojekte in Bolivien. » | Jetzt anschauen
1. Februar 2011
Berufsbildungsförderung in Indonesien
Marina de Senarclens, Mitglied des Stiftungsratsausschusses von Swisscontact, berichtet im "Schweizer Arbeitgeber" über verschiedene Projekte zur Unterstützung und zum Aufbau von Berufsschulen in Indonesien.
16. Januar 2011
"Ecovecindarios" im Schweizer Fernsehen
Cash TV berichtet eindrucksvoll über das Swisscontact-Projekt "Ecovecindarios" in Bolivien, welches durch Recycling von Abfall neue Arbeitsplätze schafft und zugleich die Umwelt schont. » | Beitrag Cash TV
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